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Classical Beat Festival

Von Ende Februar bis Ende Mai 2018 haben wir, der Musikkurs des elften Jahrgangs, an dem Workshop „Digital Soundscapes“ von Classical Beat teilgenommen.

Foto CB

Classical Beat verbindet klassische Musik mit modernen Musikgenres und in den letzten Wochen sind wir genau mit dieser besonderen Verknüpfung in Kontakt gekommen.

Am 26. Februar haben wir Michael Knarr kennengelernt, ein Musikstudent der Musikhochschule Lübeck, der uns die ganze Zeit begleitet hat.

Zuerst haben wir die Aufgabe bekommen, Geräusche aus unserem Alltag aufzunehmen, wie zum Beispiel einen Toaster, einen Wasserhahn oder einen Sprühkopf. Das hat uns sehr viel Spaß bereitet, weil wir unseren täglichen Alltag ganz neu kennengelernt haben und alltägliche Geräusche ganz neu wahrgenommen haben.

Für die Bearbeitung der Geräusche haben wir diese zunächst mit dem Programm Audacity geschnitten. Dann haben wir angefangen die Geräusche aneinander anzupassen, indem wir zum Beispiel die Tonhöhen verändert haben oder Effekte eingefügt haben. Das haben wir mit der Software Ableton gemacht, für die uns unsere Schule die Lizenz zur Verfügung gestellt hat. Wenn wir unser bearbeitetes Geräusch am Ende dann anderen gezeigt haben, war dies kaum wiederzuerkennen, was immer sehr amüsant war.

Einen Tag sind wir auch nach Lübeck in die Musikhochschule gefahren, um dort an unseren Projekten weiter zu arbeiten. Herr Knarr hat uns für die Bearbeitung alles schrittweise erklärt, da das Arbeiten mit elektronischen Sounds doch für die meisten neu war.

Mit sogenannten Launchpads, die man aus elektronischer Musik kennt, haben wir unsere veränderten Sounds dann letztendlich zu Beats zusammengesetzt. Wir hatten zehn Doppelstunden Zeit, die für uns aber viel zu kurz waren, denn der Weg von einem Geräusch aus dem Alltag bis zu einem fertigen Beat bedarf viel Zeit und Konzentration. Auch technische Probleme waren immer wieder ein Hindernis. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, weiter unsere eigene Musik zu produzieren! Einmal selbst Interpret zu sein hat uns sehr viel Spaß gemacht, weil wir einen ganz neuen Einblick in die Musik bekommen haben.

Am 24. Mai haben wir unsere fertigen Beats auf einem Konzert in den Schlossterassen Eutin präsentiert und live performt. Zu den Beats haben außerdem ein Trompeter, ein Schlagzeuger und ein Posaunist des Classical Beat Ensembles improvisiert. Die Mischung von Jazz und unseren elektronischen Sounds, hat zu einem besonderen Höreindruck beigetragen.

Insgesamt waren die letzten Wochen eine Bereicherung für uns alle. Wir haben viel Neues gelernt, viele neue Eindrücke von unserem akustischen Umfeld gesammelt und vor allem ganz viel Spaß gehabt.

Malene Knacke

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