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Von freundlichen Krokodilen und der Schönheit des Vergänglichen

Besuch in der 10b von Nami aus Japan und Dennis aus Ghana

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„Von Eisscholle bis zum Korallenriff gibt es beinahe alles bei uns“, beschrieb Nami die vielfältige Landschaft ihres aus über 6800 Inseln bestehenden Heimatlandes Japans. Gemeinsam mit Dennis aus Ghana war die Studentin im Rahmen von World meets School zu Gast am Webergymnasium. Zuerst besuchten die beiden die 8a und verglichen gemeinsam mit den Schülern Schule in Japan, Ghana, den USA und Deutschland und fachsimpelten teils auch in der Pause über ghanaische Fußballer - auf Englisch wohlgemerkt!

Anschließend ging es in den Englischunterricht der 10b, und brachten der Klasse ihre sehr unterschiedlichen Kulturen nahe.

So erläuterte Nami uns wabi sabi, das japanische Konzept von Schönheit, bei dem Schlichtheit und Vergänglichkeit eine wichtige Rolle spielen. Außerdem gab sie uns einen Crash-Kurs in japanischer Schrift sowie eine Kostprobe japanischer Pancakes mit süßem Sojabohnen-Mus.

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Von Dennis lernten wir unter anderem, dass sich Ghanaer durch ihre Lebensfreude auszeichnen, Ghana nicht nur aus Wüste und Slums besteht, sondern auch schöne Strände hat, Kakao und Gold exportiert und man in einem Dorf freundliche Krokodile besuchen kann.

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Er zeigte uns auch, welche Vornamen wir tragen würden, wären wir Ghanaer – die Namen dort richten sich nach dem Wochentag, an dem man geboren wurde. Beispielsweise werden alle (wie Dennis) an einem Samstag geborenen Jungen Kwame, alle Mädchen Ama genannt; sie haben aber häufig, wie auch unser Gast, noch mindestens einen weiteren Vornamen.

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Beide Gäste sprachen so passioniert über ihre Heimatländer, dass eine Woche später die vorher erstellten Brainstormings um so einige neu gewonnene Information über Japan und Ghana ergänzt werden konnten.

J. Hartig, Englischlehrerin der 8a und 10b

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