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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

das Ministerium hat sich gestern zur Mund-Nasen-Bedeckung geäußert und eine neue Richtlinie erlassen.

Ab Montag, den 24.08.2020 gilt in allen Schulen die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen:

– auf allen Laufwegen
– in den Gemeinschaftsräumen
– in den Pausen auf dem Schulhof.

Dies gilt für alle Klassenstufen.

Es müssen von den Schülerinnen und Schülern keine Mund-Nasen-Bedeckungen mehr getragen werden, wenn sie Unterricht haben und an ihrem Platz sitzen.                                                                 
Auf dem Schulhof dürfen sie die Masken kurz absetzen, wenn sie etwas essen oder trinken wollen und Abstand von den anderen halten.

Auch die Lehrkräfte dürfen im Unterricht ihre Maske abnehmen, wenn sie den 1,50 m Abstand zu den Schülerinnen und Schülern einhalten können.

Wir freuen uns, dass die Entscheidung des Ministeriums mit dem übereinstimmt, was wir zusammen mit dem Personalrat, dem Schüler- und dem Elternbeirat beschlossen haben. Wir hatten uns auf die Maskenpflicht für die ersten 14 Tage des Schuljahres geeinigt. Da wir bis jetzt keinerlei beunruhigende Entwicklungen gehabt haben, hätten wir die Pflicht, Masken im Unterricht zu tragen, ohnehin gelockert. Natürlich darf jede Schülerin und jeder Schüler freiwillig eine Maske im Unterricht tragen. Schließlich schützt das die Mitschüler und die Lehrkräfte.

Ich bitte alle Schülerinnen und Schüler noch einmal darum, auf dem Schulhof Abstände einzuhalten, hier gibt es noch Verbesserungsbedarf, auch wenn ihr im Großen und Ganzen sehr gut mitgemacht und euch sehr diszipliniert verhalten habt. Dafür danke ich euch.

Pausenplan

Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal darauf hinweisen, dass das Abstandsgebot natürlich auch nach Schulschluss gelten muss. Wir beobachten häufig, dass unsere Schülerinnen und Schüler, kaum haben sie das Schulgelände verlassen, die Masken abnehmen, eng zusammenstehen und sich mit einer Umarmung verabschieden. Dieses macht die Bemühungen der Schule sinnlos, zum Schutz aller auf Abstände zu achten. Seid bitte alle auch in eurer Freizeit vorsichtig und begebt euch nicht in große gemischte Gruppen, deren Zusammensetzung nur schwer zu überschauen ist.

Die Schule ist jeden Morgen ab 7.15 Uhr geöffnet, ab dann werden die Schülerinnen und Schüler eingelassen, es gibt keinen versetzten Anfang mehr.                                                                                    
Wenn ein Schüler seine Maske vergessen hat, kann er sich an die Aufsicht wenden. Wir können in Notfällen aushelfen.

Ich habe eine dringende Bitte an alle Eltern: Wenn Sie entscheiden, Ihr Kind mit dem Auto zur Schule zu fahren, dann lassen Sie Ihr Kind bitte am Stadtgraben aussteigen. Die kleine Stichstraße vor dem Schulhof ist hoffnungslos überfordert, wenn alle Kinder direkt vor die Schule gefahren werden. Es ist Ihrem Kind sicher möglich, die wenigen Schritte bis zum Schulhof zu Fuß zurückzulegen.

Wir können diese Zeit nur mit Disziplin, Geduld und Gelassenheit überstehen. Unterstützen Sie, unterstützt uns weiterhin in unserem Bemühen, sicheren Präsenzunterricht zu erteilen. Jeder Regelverstoß kann jemand anderen gefährden, deshalb bleibt weiter so umsichtig.

Herzliche Grüße

Und passen Sie weiterhin auf sich und passt ihr weiterhin auf euch auf.

Iris Portius
Oberstudiendirektorin

Empfehlung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Stand 26. August 2020: Rahmenkonzept für das neue Schuljahr – Schnupfenplan

Das Land Schleswig-Holstein sieht gemäß ministeriellem „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/21: Ein Schuljahr im Corona-Regelbetrieb“ eine Rückkehr aller Schularten zum normalen Unterrichtsbetrieb vor. Es soll ohne Abstandsregelungen innerhalb bestimmter Kohorten unter Beachtung der Hygienevorschriften gemäß Stundentafel unterrichtet werden. Um im Falle eines Ansteigens der Infektionszahlen reaktionsfähig zu sein, besteht für Schulen und Bildungsverwaltung ein Plan für die Schulorganisation, der vom Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen bis zur Möglichkeit der Schulschließung reicht. Es gelten folgende Prämissen:

  • Grundsätzlich liegt es in der Zuständigkeit des jeweiligen Gesundheitsamtes, eine Bewertung der konkreten Situation vorzunehmen und die jeweils erforderlichen Maßnahmen [für die Schule/n] daraus abzuleiten. Daher ist die nachfolgende Darstellung von möglichen Szenarien als Orientierungsrahmen zu verstehen.
  • Es werden keine rein vorsorglichen kompletten Schulschließungen Es wird jeweils anlassbezogen geprüft werden, welche Maßnahmen für welche Lehrkräfte / Schüler/innen / Kohorten / Jahrgänge / Schule/n zu ergreifen sind.
  • Leitziel ist die Erteilung von einem Maximum an Präsenzunterricht für ein Maximum an Schüler/innen …
  • … bei gleichzeitiger Sicherstellung von sicheren Arbeitsbedingungen und angemessenem Schutz vor Ansteckung für alle an Schule Beteiligten.

Neuer Schnupfenplan
Nach Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten, den Gesundheitsämtern und Beteiligten hat die Landesregierung die Empfehlungen vom 3. Juli 2020 zum Umgang mit Krankheitszeichen bei Kindern angepasst. Fachkräfte, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer müssen derzeit besonders aufmerksam sein und infektionshygienische Maßnahmen beachten. Die Landesregierung unterstützt dabei mit Empfehlungen, die laufend überprüft und bei Bedarf angepasst werden – so auch jetzt der sogenannte „Schnupfenplan“. 

Die angepassten Empfehlungen:

Ein leichter Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen – genauso wie leichter oder gelegentlicher schwacher Husten bzw. Halskratzen oder Räuspern – ist kein vorgegebener Ausschlussgrund für Kita und Schule. Eltern entscheiden auch abhängig vom allgemeinen Befinden ihres Kindes. 

Kinder, bei denen die Symptome wie Husten bekannt sind und einer nicht-infektiösen Grunderkrankung wie z. B. Asthma zuzuordnen sind, können grundsätzlich ebenfalls weiterhin ihre Kita/Schule besuchen.

Kinder mit einer Symptomatik, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet, sollen ihre Kita / Schule nicht besuchen. Hierzu zählt:

  • Fieber ab 38°C
  • und/oder Muskel- und Gliederschmerzen
  • und/oder trockener Husten / Halsschmerzen
  • und/oder der Verlust des Geruchs- bzw. Geschmackssinns.

Ob Kinder einen Arzt / eine Ärztin benötigt, liegt im Ermessen der Eltern. Bei Bedarf sollte telefonisch Kontakt mit dem Kinderarzt/-ärztin beziehungsweise aufgenommen werden oder die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.

Zeigt ein Kind Symptome, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen und es wird kein Test durchgeführt, soll das Kind mindestens 24 Stunden wieder fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sein, bevor es wieder in seine Kita / Schule geht. Eine Bestätigung der Eltern braucht es nicht.

Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können grundsätzlich ihre Einrichtung besuchen – Abstandsgebote zu Erkrankten sollten dann wo immer möglich beachtet werden, auch im häuslichen Umfeld.

Carl‑Maria‑von‑Weber‑Schule | Plöner Straße 15 | 23701 Eutin | Sekretariat: Frau Reinholdt | Tel. 0 45 21 ‑ 79 25 0 | Fax 0 45 21 ‑ 95 37 | Web: www.webergymnasium.de | E‑Mail: carl‑maria‑von‑weber‑schule.eutin@schule.landsh.de