„Sehen, was man Hört – Hören was man Sieht“

Auf der Suche nach einer anderen Art der Kunst, um die Musik zu verwirklichen, mit Diskussion und Argumentation, von der Idee eines Tanzes oder sogar Theaterstückes, bis hin zum Finale der CD-Ausstellung – Ein langer Weg zur Verwirklichung der Musik.

Die ersten zwei Wochen hörten und untersuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a Beethovens 1. Satz der 5. Sinfonie, markierten die verschiedenen Klangthemen und versuchten anschließend die Musik in eine andere Kunstform zu übertragen.

Acryl auf CD, heißt das Projekt. Im Musikraum wurden sie geplant, in der Kunst sind sie entstanden. Während des Malens mit Pinsel und Acrylfarben wurde der erste Satz mehrmals gehört: Die Musik diente als Vorbild und Inspiration zu der finalen Produktion, bei dem die SchülerInnen eigens die CDs bearbeitet und bemalt haben. So sind kleine Meisterwerke entstanden, eine jede CD für sich selbst.  

„Ich hatte selbst auf dem Weg nach Hause noch einen Ohrwurm“, erzählen einige und summen munter die Melodie der Sinfonie nach. 

Beethovens Schicksalssinfonie, wie man sie ebenfalls nennt, in Bildform zu bringen, ist nicht grade leicht: Jede Schülerin und jeder Schüler musste seine eigenen Vorstellungen und Emotionen mit dem Stück erst einmal erarbeiten und hat dabei eine einzigartige Sicht entwickelt. Dennoch konnte jede CD einer „Oberkategorie“ mit jeweiliger Überschrift zugeordnet werden:

Explosive Befreiung, Klingender Kreis Kontrast, Sommergewitter, Gefangen in Freiheit und Gleichgewicht.

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Die 9a hofft, mit dem Projekt zu inspirieren, Musik auch auf andere Art und Weise zu interpretieren und kann mit voller Überzeugung sagen: „Es ist toll, mal Musik anders zu betrachten“. Nach einer Rundfrage im Musikunterricht stellte sich heraus, viele finden es schön, Musik und Kunst zu kombinieren.

Das Projekt wurde von Frau Heinzinger geleitet und ist nun im Gang zwischen den Musikräumen ausgestellt, so dass man die CDs dort jederzeit besichtigen kann.

Vielen Dank an Herrn Ilgner, welcher uns, der Klasse 9a die Räume zur Verfügung gestellt hat und an Frau Meyer für die sehr nützliche Materialeinweisung!

Text: Lea, 9a

Fotos: Nick, 9a